Sonntag, 2. Juni 2013

NWB 23/2013 - Regenwald


 
Regenwälder
Atmen ihr Getier in die Nacht
Und die Feuchte der Blätter
Sammelt sich im wilden Fluss
Hineintropfend
In die leisen Gebete
Der Pflanzen und Tiere
 
Wie Wolken
Des kleinen alltäglichen Glücks
Wabern Nebel hindurch
Durchwebt von den Strahlen der Sonne
Die Lichtpunkte
Zwischen dem Tausendgrün tanzen lässt
 
Alles ringt nach der Ausdehnung im Raum
Erkämpft sich den Platz
Mit den mächtigen Wurzeln
Des eigenen Seins
 
Äste ergreifen sich
Ungestüm und wild
Als wollten sie sich in Ekstase lieben
Oder ringen miteinander
Um Leben und Tod
 
Doch der neue Keim
Atmet sich kraftvoll
In zartes Hellgrün
(Christa Schyboll)
 
 
Schon seit Tagen regnet es ohne Unterlass und es scheint kein Ende in Sicht. Den Pflanzen zumindest scheint das zu gefallen und beim Blick aus dem Fenster fühle ich mich in einen Regenwald versetzt.
 
 

Kommentare:

  1. Liebe Varis,

    es ist merkwürdig hier. Manches (vor allem meine selbst gezogenen Tomaten) scheint im Wachstum wie stehen zu bleiben. Die wilden Gesellen aber bilden auch urwaldartige Größen aus.

    Liebe sonnige Grüße.
    Es gibt sie noch!

    Nula

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  2. Ja liebe Varis, der Regen gefällt den Pflanzen und dem Unkraut. Jetzt ist aber auch mal genug.

    Liebe Abendgrüße
    Angelika

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  3. Liebe Varis,
    die Pflanzen lieben den Regen. Den Blüten leider nicht ganz so.
    Das Unkraut wuchert und den Rasen sollte man bald mit der Sense
    mähen.
    Einen sonnigen Tag wünscht dir
    Irmi

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  4. Vielen Dank für eure lieben Kommentare!

    Mittlerweile hat die Sonne zum Glück wieder zurückgefunden.

    LG, Varis

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