Sonntag, 12. Oktober 2014

Sonntagsfreude

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)


Weitere Sonntagsfreuden gibt es bei Maria.

Kommentare:

  1. Oh... Ein schönes Spinnennetz... So lange die Spinnen draußen bleiben, ist alles Okay!!!
    Ich wünsche einen schönen Sonntag!
    Grüße, Nade

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  2. Was für ein prächtiges Netzt! Und das Gedicht ist wunderschön.
    Trotzdem bin ich - von Angesicht zu Angesicht - mit einer Spinne, die größer als mein Daumennagel ist, doch etwas unentspannt ;-)
    Alles Liebe Babsy

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  3. da hast ein wirklich schönes spinnennetzt fotografiert, das gedicht passt fein dazu

    lg gabi

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  4. ist dieses spinennetz echt????? wahnsinn, wunderschön, hammer!!!
    liebe grüße
    regina

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  5. wunderschön das Gedicht und das Spinnennetz wie herrlich es gesponnen ist!
    Lieben Gruss Elke

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  6. Vielen Dank für eure Kommentare!
    Ich muss ja gestehen, dass ich Spinnen ab einer bestimmten Größe auch lieber nur von Weitem sehe. Aber die Netze sind immer wieder faszinierend!
    LG, Varis

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