Sonntag, 11. August 2013

NWB 33/2013 - Mondlicht

 
Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!
(Theodor Storm)





Kommentare:

  1. Ein wunderschönes Gedicht und herliche Fotos liebe Varis.

    Liebe Abendgrüße
    Angelika

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  2. Liebe Varis,
    eine magisch schöne Symbiose zwischen Wort und Fotos, wundervoll...
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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