Samstag, 16. November 2019

KW 45+46/19: Der Winter kommt...

Hallo ihr Lieben! Ist es bei euch auch so kalt geworden? Ich muss mich da erst wieder dran gewöhnen (kann man das überhaupt?) und wünsch mir den Sommer zurück. Selbst zum wandern zieht es uns momentan nicht mehr raus, weils einfach viel zu kalt ist - trotz warmer, mehrschichtiger Kleidung. Und dabei hat der Winter ja noch gar nicht richtig angefangen 😱 Ein paar Schneeflocken hat es diese Woche schon heruntergelassen, aber zum Glück ist noch nichts von dem weißen Zeugs liegen geblieben.

Die Vögel im Garten fressen uns derweil die Haare vom Kopf. Ein Kilo Sonnenblumenkerne pro Tag - wenn das so weitergeht müssen die Piepmätze wohl Kostgeld zahlen 😂😂

Besonders schön ist zur Zeit die Morgen- und Abendstimmung draußen. Der Himmel leuchtet in so intensiven Farben!



Und während draußen langsam aber sicher der Winter einzieht, machen wir es uns drinnen gemütlich. Ich habe sogar schon Plätzchen gebacken - Spekulatius und Springerle. Die erste Runde ist schon fast aufgegessen und nächstes Wochenende gibts Nachschub :D



Ein neues Video habe ich heute auch wieder für euch. Viel Spass beim Ansehen!



Samstag, 2. November 2019

KW 44/19: Happy Halloween

Hallo ihr Lieben! Habt ihr die Nacht der Untoten gut überstanden? Keine größeren Kämpfe mit irgendwelchen Geistern, Hexen oder Teufeln? :D Ich mag Samhain - wie das ursprüngliche, keltische Fest genannt wird -  ja sehr gerne. Was die Spaßgesellschaft draus gemacht hat, hat mit dem ursprünglichen Sinn leider nicht mehr viel zu tun. Dabei finde ich es ja ok, wenn kleine Hexen und Geister am Abend ihre Runden um die Häuser drehen. Aber wenn dann irgendwelche Halbwüchsigen vor der Tür stehen und - wie vielerorts heuer geschehen - rumgrölen und rumrandalieren, hört sich der Spaß wirklich auf.

Wir haben den Feiertag - der bei uns in Bayern ja auch frei ist - sehr genossen. Es gab die erste Gans der Saison und der Rotwein wurde in stilechten Gläsern gereicht. Ein bisschen Grusel darf schließlich sein :P Außerdem gab es selbstgebackenes Kletzenbrot. Sooooo lecker!! Aber schaut euch mal die Kletzen an, die da ins Früchtebrot reinkommen. Die passen in ihrer braun-verwest-verschrumpelten Optik doch auch perfekt zu Halloween :P




Mittlerweile sind wir auch deutlich spürbar im Spätherbst angekommen. Die Bäume haben schon fast alle Blätter verloren und es ist für meine Verhältnisse schon empfindlich kalt draußen. Letztes Wochenende war aber nochmal ein richtiges Traumwetter und ich habe eine Fotorunde durch den Garten gedreht.





Diese Woche hat mich auch eine wunderbare Herbstpost vom Tiger erreicht - sogar mit selbstgehäkeltem Täschchen! Vielen Dank, liebe Rita, ich habe mich sehr darüber gefreut!


Ein Schottlandvideo habe ich heute auch wieder für euch. Viel Spass beim Ansehen!


Sonntag, 27. Oktober 2019

Spaghetti mit Kürbissoße, Speck und Salbei

Hallo ihr Lieben! Wie versprochen gibt es heute das Rezept zu den herbstlichen Spaghetti.

Zutaten (für 3 Personen):
300 g Spaghetti
1 mittelgroße Hokkaido (ca. 500g, wenn geschält und gewürfelt)
2 rote Zwiebeln
100g durchwachsener Speck
50g dünne Selleriestangen
100g Creme fraiche
Balsamico
pflanzliches Öl
Salz
Pfeffer
Chili
eine Handvoll Salbeiblätter
evtl. 6 Blüten der Kapuzinerkresse
Parmesan

Zubereitung:
Zuerst die Hokkaido schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Eine rote Zwiebel schälen und grob würfeln. Zwiebel in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Dann 2/3 der Kürbiswürfel und nach Belieben Chili dazugeben und mit anbraten. Ca. 2 EL Balsamicoessig zugeben und mit 150 ml Wasser ablöschen. Ca. 10 min köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Danach mit dem Zauberstab pürieren. Evtl. noch etwas Wasser dazugeben. Die Soße sollte aber nicht zu dünn werden. Danach die Creme fraiche unterheben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Salbeiblätter hacken und unterheben.

In der Zwischenzeit Nudeln in kochendes Salzwasser geben.

Dann den Speck fein würfeln und in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten. Dann den Speck aus der Pfanne nehmen und warm halten.

Die zweite rote Zwiebel fein würfeln. Die Selleriestangen in feine Scheiben schneiden. Beides zusammen mit dem verbleibenden 1/3 der Kürbiswürfel im Bratfett des Specks ca. 5 min anbraten bis der Kürbis weich, aber noch etwas bissfest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann beiseite stellen und warm halten.

Sobald die Nudeln al dente sind, diese abgießen und auf die Teller verteilen. Die Kürbissoße darauf verteilen. Danach die gebratenen Speckwürfel und das Kürbisgemüse auf der Soße verteilen. Parmesan reiben und drüberstreuen.  Mit den restlichen Salbeiblättern und - wenn vorhanden - mit 1-2 Blüten der Kapuzinerkresse garnieren.

Lasst es euch schmecken!


Samstag, 26. Oktober 2019

KW 43/19: Besuch im Entenloch

Hallo ihr Lieben! Letzten Samstag haben wir nach dem enttäuschenden Ausflug zum Jenner wieder einen sehr idyllischen Ort erkundet - den Schmugglerweg und die Entenlochklamm bei Schleching am Geigelstein. Gestartet sind wir am Parkplatz der Geigelsteinbahn und da hat uns erstmal wieder leicht der Schlag getroffen, denn der war rammelvoll. Nicht auch noch hier - haben wir bei uns gedacht. Tatsächlich haben wir mit Ach und Krach den allerletzten Parkplatz ergattert. So wie es aussah, fand auf der Wuhrsteinalm irgendein Fest statt - vielleicht eine Hochzeit - und die Gäste waren gerade beim Sektempfang unten, um sich dann an den Aufstieg zur Alm zu machen.

Zum Glück wollten wir nicht zur Alm (da waren wir ja im Frühjahr schon), sondern in die andere Richtung zum Klobenstein. Und da waren wir wirklich fast alleine untertwegs. Durch wunderschön bunte Herbstwälder ging es über den Schmugglerweg über die bayrisch-österreichische Grenze zum Gasthaus Klobenstein. Die Färbung des Laubs war wirklich unglaublich intensiv - Indian Summer in Bayern!




Auf dem Schmugglerweg wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Zigaretten, Alkohol und Kaffee geschmuggelt. Der Pfad soll aber schon seit der Bronzezeit ein wichtiger Handelsweg gewesen sein.
Der Weg führt zuerst leicht ansteigend und gemütlich durch die Wälder, dann geht er in einen Steig über, der bis zur Landesgrenze führt und fällt dann relativ steil bis zur Hängebrücke über die Tiroler Ache bei der Entenlochklamm ab. Der Abstieg war ziemlich schwierig, weil der Steig doch sehr steil ist und durch Feuchtigkeit und Laub sehr, sehr rutschig war. Man musste beim Abstieg höllisch aufpassen und wir haben auch festgestellt, dass wir dringend neue Bergschuhe brauchen. Das Profil unserer Schuhe ist nämlich schon ziemlich abgelatscht und dementsprechend rumgerutscht sind wir auf dem Pfad.

Die Mühe hat sich aber gelohnt. Das Wasser der Tiroler Ache unten in der Entenlochklamm ist wirklich fast schon unverschämt blau - wie das Wasser in einer karibischen Lagune. Und der Fluss schiesst mit ganz schön Speed durch die Schlucht. Das ganze kann man von der Hängebrücke aus wunderbar beobachten, aber wenn man direkt zum Ufer absteigt, ist es fast noch schöner.




Auf der anderen Seite der Brücke wartet dann das Gasthaus Klobenstein und die sehenswerte Wallfahrtskirche. Der Klobenstein selbst ist ein beeindruckender, riesiger Felsbrocken, der in der Mitte gespalten ist. Der Sage nach ging hier einst eine Frau des Weges entlang als sie ein Grollen hörte und einen riesigen Felsbrocken auf sich zurollen sah. In ihrer Not flehte sie Gott um Hilfe an. Daraufhin spaltete sich der Felsblock, blieb rechts und links von ihr liegen und sie konnte unbeschadet hindurchgehen.


Auf jeden Fall war es eine sehr schöne  - und vor allem ruhige - Wanderung, bei der man die Natur noch richtig genießen kann.



Während der ganzen Woche wurden wir noch mit wunderbar sonnigem Herbstwetter verwöhnt und morgens konnten wir fast jeden Tag ein Morgenrot bewundern, das einen echt aus den Socken gehauen hat. Einfach traumhaft schön.


Ich habe auch mal wieder die Küche unsicher gemacht und ein neues Herbstgericht ausprobiert - Spaghetti mit Kürbissoße, Speck und Salbei. Sehr, sehr lecker :) Das Rezept gibt es morgen hier im Krähen-Nest.

Für euch habe ich heute auch wieder den nächsten Teil der Schottland - Videoreihe. Diesmal wird es wieder sehr nass :P Viel Spaß beim Ansehen!



Montag, 21. Oktober 2019

Umdenken

Hallo ihr Lieben! Zuerst möchte ich mich über euer Feedback zu meinem letzten Post bedanken. An euren Reaktionen wird deutlich, wie sehr euch ebenso wie mir eine intakte Natur am Herzen liegt. Und ich finde in dem Zusammenhang gerade den Satz von Frau Mayer sehr treffend:

"Manche Freitags-Demo-Schreier kapieren so was auch nicht. Es geht nicht nur um Plastiksackerl, Elektrofahrzeuge und Bio-Lebensmittel."

Genauso ist es. Und deshalb fängt bei mir mittlerweile die Halsschlagader leicht heftig zu pulsieren an, wenn ich Fridays for Future oder Greta Thunberg höre. Ich habe lange überlegt, ob ich zu dem Thema überhaupt etwas schreiben soll, weil es doch schon sehr stark polarisiert. Greta hat viele enthusiastische Anhänger und ich finde es ja gut, wenn die Leute zu denken anfangen und ein Umweltbewusstsein entwickeln. Aber worauf läuft das ganze wieder hinaus? Die Verantwortung wird auf die Bürger abgewälzt und man redet ihnen an allen Ecken und Enden ein schlechtes Gewissen ein. Wenn du Plastik verwendest, mit dem Auto fährst, Fleisch isst, gar mit dem Flugzeug fliegst, bist DU schuld, wenn die Umwelt den Bach runtergeht. Aber es ist komplett lächerlich, diese Dinge von Menschen zu fordern, die in einer Gesellschaft leben, wo dies fast nicht zu vermeiden ist, weil die Regierungen, Industriekonzerne und Großköpfe unserer Zeit überhaupt kein Interesse dran haben, was zu ändern. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Und es geht beim Thema Umwelt auch nur immer um das eine: Geld, Geld und nochmals Geld. Aus diesem Grund fällt unserer Regierung auch nichts besseres ein als einfach die Benzin- und Ölpreise zu erhöhen. Ändert an der Umweltsituation und dem Verbrauch rein gar nichts - aber Hauptsache der Rubel rollt.Und dann erst der Emissionshandel - was ist denn das für eine himmelschreiende Augenauswischerei!

Sehen wir uns die verschiedenen Punkte doch mal genauer an:

Vermeidung von Plastikmüll
Dass Plastik reduziert werden muss, steht außer Frage. In unseren sog. zivilisierten Industriestaaten bekommt man in der Regel nicht so viel mit vom Plastikproblem, weil wir ja immer schön den Müll trennen und die Straßen und die Umwelt allgemein relativ sauber gehalten werden. In den Ländern der Dritten Welt sieht das schon ganz anders aus. Da stolpert man mittlerweile bei jedem Schritt über einen Plastikhaufen. Kein Wunder, denn da werden die von uns produzierten Plastikberge ja auch geparkt. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ganz zu schweigen von den Müllstrudeln in den Weltmeeren - vor allem im Pazifik, wo unbewohnte Inseln zu Plastikdeponien mutieren und sich Plastikteile schon bis in die Tiefen des Marianengrabens verirrt haben. Wir sind uns also einig: Plastik muss reduziert werden.

Aber denkt wirklich irgendwer, dass es mit dem Verbot von Plastikstrohhalmen und Plastiktüten an der Supermarkt-Kasse getan ist? Wie viele Strohhalme verwendet ihr denn so im Jahr? Also ich eigentlich gar keinen, weil den wirklich kein Mensch braucht. Die Aufforderung, Plastik zu vermeiden, verkommt zum puren Sarkasmus, wenn man sich im Supermarkt umsieht. ALLES ist in Plastik verpackt. In vielen Fällen ist die Plastikverpackung viel größer als eigentlich nötig und oft befindet sich in der Plastikverpackung nochmal eine Plastikverpackung. Am liebsten würden sie wohl noch jedes Käse- und Wurstblatt separat in Plastik einschweißen. Und wenn man dann beim Metzger des Vertrauens seine Wurst gerne in die eigens dafür mitgebrachte Box legen lassen möchte, darf er das nicht wegen der Lebensmittelsicherheit. Das ist krank, Leute. Und genau da müsste sich grundlegend was ändern. Wie soll man Plastik vermeiden, wenn es einem von der Industrie haufenweise vor die Füße geworfen wird?

Elektroautos
Das ist auch so ein geiles Thema, finde ich. Man denkt, man kauft sich ein Elektroauto und man ist superumweltfreundlich unterwegs. Ja, wo denken sich die Leute denn, dass der Strom für das Elektroauto herkommt? Materialisiert sich der einfach aus dem Nichts? Nein, natürlich nicht. Der Strom muss irgendwo produziert werden. In der Regel in Kohlekraftwerken, Atomkraftwerken etc. Alles sehr "umweltfreundlich". Aber wenn die Abgase nicht vom eigenen Auto ausgestoßen werden, sondern irgendwo ein paar hundert Kilometer entfernt ein Kohlekraftwerk die Luft verpestet, sieht man sie halt nicht unmittelbar und denkt alles ist im grünen Bereich.
Wenn, dann macht nur ein Hybridauto Sinn, aber das muss man sich auch erst einmal leisten können.

Vermeiden von Autofahrten
Eine tolle Lösung für alle Stadtbewohner, aber versucht das mal, wenn ihr auf dem Land wohnt und jeden Tag 40 km in die Arbeit fahren müsst. Viel Spaß!

Flugreisen
Das ist auch so ein Reizthema für mich. Ich selbst bin kein Fan von Flugreisen - einfach aus dem Grund, weil diese in den letzten Jahren immer mehr zum Massenviehtransport verkommen sind. Hier geht es auch immer mehr um Masse anstatt Klasse. Man muss sündhaft viel Geld für weniger Leistung hinblättern wie das heutzutage fast überall der Fall ist. Aber muss man Otto Normalverbraucher ernsthaft seinen jährlichen Sommerurlaub schlechtreden, auf den er sich schon das ganze Jahr freut und den er sich mühsam zusammengespart hat, während die Großköpfe mit ihren Privatjets ohne Rücksicht auf Verluste rund um den Globus düsen? Im Privatjet zur nächsten Klimakonferenz - das ist doch eine ausgezeichnete Vorbildfunktion.
Aber Sarkasmus beiseite - wir leben in einer globalisierten Gesellschaft, die es in vielen Bereichen erforderlich macht, schnell von A nach B zu kommen. Gretas Segelyacht ist da mit Sicherheit keine Alternative. Sie ist nicht einmal geeignet, ein Exempel zu statuieren, da sie mehr Flugreisen mit dieser Aktion verursacht hat als nötig gewesen wären, wenn sie einfach mit ihrem Vater nach New York geflogen wäre.

Fleischverzehr
Ein weiteres Reizthema. Es ist keine Frage, dass der Verzehr von Fleisch bewusst erfolgen sollte - regional vom Erzeuger des Vertrauens. Dass Massentierhaltung etc. verabscheuenswürdig ist - da sind wir uns sicher einig. Auch dass man für die Viehzucht Weideflächen benötigt und Tiere furzen und entsprechende Gase ausstoßen ist eine Tatsache. Die mittlerweile knapp 8 Milliarden Menschen furzen aber auch. Und wo kommt das ganze Soja her, das die Veganer so gerne als Fleischersatz verspeisen? Das wird in der Regel massenhaft in Südamerika etc. angebaut und es wird dafür ebenso der Regenwald gerodet wie für die Weideflächen. Dazu kommen Pestizide, mit denen die Pflanzen geduscht werden, und teilweise unwürdige Arbeitsbedingungen für die Menschen, die sie kultivieren und ernten müssen. Wenn man sich also sein veganes Fleischersatzschnitzel reinzieht, sollte man das auch nicht unbedingt mit einem ruhigen Gewissen tun. Ganz zu schweigen, dass man hier ein explodiertes Chemielabor verspeist, denn aus einer Pflanze lässt sich halt nicht so einfach ein Fleisch herstellen. Und wieso brauchen die Veganer überhaupt einen Fleischersatz? Und Vitaminpillen, um ihre Nährstoffdefizite auszugleichen? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Bio-Lebensmittel
Das ist eine tolle Sache. Aber auch hier gilt - am besten vom Erzeuger des Vertrauens. Denn auch in der Bio-Lebensmittelproduktion gibt es viele schwarze Schafe, die sich mit minderwertiger Ware gerne den Geldbeutel aufpolstern. Ganz sicher kann man sich eigentlich nur bei Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten sein. Aber nicht alle haben einen eigenen Garten und viele können sich Bio-Lebensmittel einfach auch gar nicht leisten.

Und dann haben wir noch all diese Dinge, die bei den Umweltdiskussionen derzeit gar nicht angesprochen werden, wie z.B. der Massentourismus mit all den unschönen Dingen, die er mit sich bringt - z.B. am Jenner, oder wenn wieder Straßen durch ein Naturschutzgebiet gebaut werden, oder wenn einfach generell der schnelle Euro bei egal was im Vordergrund steht und alles andere erstmal wurscht ist.

Als Fazit kann man sagen: wenn jemand viel Zeit, Engagement und Einfallsreichtum besitzt, kann er sicher eine umweltfreundliche Lebensweise führen. Aber global gesehen müssen Lösungen gefunden werden, die für die Gesellschaft an sich praktikabel sind, ohne sie in die Steinzeit zurückzubefördern. Mit Strohhalmzählen und Rennyachtfahren ist es da nicht getan.
Es müsste/n:
* umweltfreundliche Verpackungsmaterialien entwickelt werden, die das Plastik ersetzen können
* in die Forschung und Entwicklung einer Technologie investiert werden, die eine umweltfreundliche und praktikable Alternative zu den Verbrennungsmotoren darstellt.
*alternative Energiequellen erschlossen werden, die uns unabhängig von den ohnehin schwindenen Ressourcen wie Kohle, Erdgas etc. machen und die Umwelt nicht belasten.
*ein Umdenken weg von Massenproduktion hin zu regionaler Erzeugung stattfinden.

All das kann aber nur von den Regierungen und Industriekonzernen auf globaler Ebene umgesetzt werden. Und diese Umsetzung hat einen entscheidenden Haken: Man muss ein Haufen Geld in diese Entwicklungen investieren und nicht nur auf den eigenen Säckel schauen, sondern die Weiterentwicklung der Gesellschaft im Einklang mit der Natur als Ziel haben. Man muss kooperieren, um gemeinsam ans Ziel zu kommen und nicht in allem und jedem einen Konkurrentenzkampf sehen. Man muss Energien bündeln und nicht Kriege führen und mit den Säbeln rasseln. Und damit ist das Ganze schon von Vorneherein zum Scheitern verurteilt - zumindest solange Geld und Machtgier die Welt regiert und ein Umdenken nicht nur bei den Gräten, sondern auch beim Fischkopf stattfindet.Wollen wir hoffen, dass der Groschen fällt, bevor es zu spät ist.