Sonntag, 26. Juli 2020

KW 30/20: Schmuckenstein

Seit längerer Zeit waren wir gestern endlich wieder in der Ramsau unterwegs und sind die wirklich traumhaft schöne Runde um den Schmuckenstein gewandert. Diese Tour hat wirklich alles zu bieten, was das Wanderherz begehrt: ein wunderbarer, schmaler Naturstein über Stock und Stein durch einen schönen Bergwald, immer wieder traumhafte Ausblicke auf die umliegende Bergwelt - vor allem Hochkalter und Watzmann und eine idyllische Alm, die zur Rast einlädt. Trotz all dieser Pluspunkte, ist die Tour sehr wenig frequentiert, was das Wanderherz gleich nochmal höher schlagen lässt. 
 
Die Tour beginnt am Parkplatz des Hirscheck Sessellifts und führt erst ein Stück „Am Gseng“ entlang bis zum Fronwieshäusl, wo man rechts auf den Wanderweg abbiegt. Dieser führt dann erst über eine Almwiese und dann in den Bergwald hinein, wo der Aufstieg zum Schmuckenstein beginnt. 
Obwohl es laut Wetterbericht ein schöner Tag hätte werden sollen, brauten sich bereits bei unserer Anfahrt dunkle Wolkentürme über den Berggipfel zusammen. Und als wir dann das Fronwieshäusl passiert hatten, öffneten sich die Himmelsschleusen und es regnete Hund und Katz. Der Aufstieg im Regen auf dem felsigen und wurzeligen Steig war nicht ganz ohne und ein paar Wanderer sind auch wieder umgekehrt, aber das war für uns keine Option. Nach ca. einer Stunde hatten wir den höchsten Punkt auf knapp 1300m erreicht und wurden mit der ersten schönen Aussicht belohnt. Mittlerweile hatte es auch wieder zur regnen aufgehört und die Wolken machten wieder Platz für ein paar Fleckchen blauen Himmel. 





 
Der schmale Steig führt dann weiter entlang der Flanke des Pfaffenbichels und es geht immer auf und ab, über Wurzeln und Felsen bis zu der Mordaualm. Dort laden drei Almen zur Rast ein und wir haben uns beim Gschoß-Kaser eine leckere Brotzeit mit selbstgemachtem Käse schmecken lassen. 
Von der Mordaualm führt der Steig dann über eine kleine Anhöhe zu einem herrlichen Aussichtspunkt. Hier liegt der Hochkalter in seiner vollen Pracht vor einem und man hat direkte Sicht auf den Blaueisgletscher und die Blaueisspitze. Links daneben ruht König Watzmann in zeitloser Gelassenheit. Bei diesem Anblick wird auch das eigene Gedankenkarussell angehalten und die Dinge wieder an die richtige Stelle gerückt. 








Der Rückweg führt dann wieder auf schmalen felsig-wurzeligen Steigen an der anderen Seite des Pfaffenbichel und Schmuckensteins hinunter zu den Almwiesen des Fronwieshäusls. Hier haben sich Watzmann und Hochkalter noch einem in voller Pracht im Sonnenschein gezeigt. Davor waren die Kühe friedlich am grasen - zumindest solange, bis wir um die Ecke kamen. Wir waren anscheinend sehr interessant. Die Blicke der Wiederkäuer lagen auf uns, bis wir um die Wiese herumgegangen waren. Dann hörte man ein lautes Muhen und die ganze Meute setze sich in Bewegung und wir wurden wieder einmal von einer Kuhherde überrannt. Mit lautem Kuhglockengeläut galoppierten sie hinter uns her, bis wir dann auf die kleine Anhöhe neben den Weg flüchteten, weil es doch nur ein sehr schmaler Weg und ziemlich viel Kuh war 😅😅🐄🐄🐄🐄🐄
 





Auf jeden Fall war es eine wunderschöne Tour, die wir nur weiterempfehlen können.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Varis
    Was für eine schöne Tour, danke für‘s Mitnehmen. Über die Geschichte mit den Kühen konnte ich lachen.
    Dir einen guten Wochenstart und liebe Grüessli
    Eda

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  2. Wunderbare Aussichten! ♥nic

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  3. Tolle Aussicht liebe Varis für alle Daheimgebliebenen ist das ein Augenschmaus, herrlich.

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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  4. Eine sehr schöne Wanderung - ein Verkehrsschild "Kuh-reitende Schildkröte" ist die Entdeckung des Tages ;-))
    Gute Tage,
    Luis

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